Biologisches Extra Vergine Olivenöl



                             

Das Landgut
In Kalabrien, auf der tyrrhenischen Seite, auf halber Straße zwischen Pizzo Calabro und Serre San Bruno, liegt das Schloss von Mutari, im Herzen eines jahrhundertalten Olivenhain, der sich über 300 Hektar erstreckt. Das Schloss wurde in der Zeit der Normannen, am Ende des 12. Jahrhunderts erbaut und ist von mittelterlicher Architektur inspiriert, mit einem zentralen Baukörper und zwei hohen zylindrischen Türmen mit Zinnen auf beiden Seiten.Das Landgut befindet sich an einem herausragenden Ort, der seit jeher der Produktion von Extra Vergine Olivenöl gewidmet ist.

Verhätschelt von der Sonne haben die Olivenbäume in Mutari ihre Wurzeln in der Geschichte: 11.000 jahrhundertealte Pflanzen, eindrucksvolle natürliche Monumente, die im Lauf der Jahre um 16.000 70-jährige und 20.000 25-jährige Pflanzen ergänzt wurden, insgesamt also 47.000 ertragreiche Pflanzen.

Die Böden, 270 Hektar bestellter Olivenhain, liegen auf einer durchschnittlichen Höhe von 250 Metern ü. d. M., nach Süden ausgerichtet. Die Olivenbäume produzieren drei Typen von lokalen und traditionellen Kultursorten: autochthon „ottobratica“, die Unterart „minuta“ und „tonda di Filogaso“.

Terre di Mutari
Die Geschichte des Landgutes hat ihre Wurzeln im Mittelalter. Umgeben von Olivenhainen, begann damals die Produktion von Olivenöl mit den Früchten der jahrhundertealten Bäume, die heute immer noch ertragreich sind. Anfang 1900 wird das Landgut privater Wohnsitz von Pasquale Borello, der das Land bereits vorher gepachtet und sich sofort der Produktion von Extra vergine Olivenöl gewidmet hat. 1954 kaufte der Sohn Fancesco Borello den Besitz, der damals dem Herzog Matteo Gatti Farina gehörte.

„Terre di Mutari“ hat an Forschungs- und Ausbildungsprojekten teilgenommen, die international vom IOC (International Olive Council) in Australien, Japan, Portugal und den USA, gefördert wurden.

Heute rangiert der landwirtschaftliche Betrieb, geführt von Elisabetta Franco Rondinelli und ihrem Sohn Paolo Borello, in Anbetracht der Ausdehnung und der Produktion zwischen den ersten in Italien.

Biologisches Extra Vergine Olivenöl
Aus dieser alten Erfahrung heraus und mit Hilfe einer ambitionierten Leitung wird der Olivenhain im Betrieb „Terre di Mutari“ mit landwirtschaftlichen biologischen Methoden bearbeitet, gestützt auf eine rein natürliche Herangehensweise und mit einer in der Zeit unverändert gebliebenen Passion.

Die Ernte wird von Hand ausgeführt, unterstützt durch den Einsatz von (schüttelnden) Erntemaschinen die so programmiert sind, dass die Oliven auf die Netze fallen, die dafür flächendeckend auf dem Boden ausgebreitet wurden (mehr als 3.000.000 qm Netze bedecken den ganzen Olivenhain!). Die Oliven werden sofort, noch am Tag der Ernte, in der betriebseigenen Ölfabrik (oleficio) gepresst; dafür wird die modernste und fortschrittlichste Arbeitstechnik für kalte Auspressung, ohne Zuführung von Wasser, genutzt, um die aromatischen und organoleptischen Eigenschaften des so erhaltenen Öls zu verstärken.

Das Ergebnis ist eine jährliche Produktion von ca. 3.000 Doppelzentnern biologischen Olivenöls, 100% italienisch, gewonnen aus einer durchschnittlichen Menge von 25.000 Doppelzentnern geernteter Oliven.

Biologisch aus Tradition
Unsere biologische Landwirtschaft ist eine alles umfassende Methode bei der Führung des Betriebes. Es wird ausschließlich natürlich organischer Dünger verwendet um den vegetativen Zustand der Pflanzen und die Fruchtbarkeit des Bodens unverseucht zu bewahren:


CDas was seit je „Terre di Mutari“ charakterisiert ist die natürliche Berufung zur liebevollen Pflege des Bodens, durch die Arbeit von Frauen und Männern, die sich seit Generationen mit Leidenschaft den Olivenbäumen von Mutari widmen, wo jede Sache eine eigene Vergangenheit hat und wo jeder Baum eine Geschichte erzählt ...